Olaf Graehl – Robin Hund
Ein Mann und ein Hund: Die Geschichte einer großen Freundschaft.

„Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum!“
Diesem Zitat von Carl Zuckmayer kann sich der Autor Olaf Graehl ohne Wenn und Aber anschließen. Für ihn ist sein Golden Retriever Robin ein treuer Gefährte, der so ganz nebenbei dafür sorgt, dass sein Herrchen sich regelmäßig bewegt und ausreichend mit frischer Luft versorgt wird. Überdies ist Robin Garant für einen abwechslungsreichen Alltag, denn immer wieder bringt er sich (und sein Herrchen) durch seine Neugierde in gefährliche oder lustige Situationen.
Jedenfalls hält Robin sein „menschliches Rudel“ ganz schön auf Trab, sorgt für gute Laune bei Groß und Klein und ist der unbestrittene Mittelpunkt der Familie – schließlich weiß er genau, wie man die Menschen um die Pfote wickelt.
Olaf Graehl, der Mann am Ende der Leine, erzählt in diesem Buch von den vielen skurrilen, dramatischen und berührenden Momenten mit Robin, seinem Golden Retriever, von seiner Weisheit und vom Glück, das man mit einem Hund erleben kann.
Der Autor im Interview
Reader’s Digest: Wann begannen Sie sich für Hunde zu interessieren?
OG: Schon als Kind fühlte ich mich zu Hunden hingezogen – und die sich zu mir. Leider musste ich dann noch bis zu meinem 40. Lebensjahr warten, bis ich Haus und Garten für einen Hund hatte. Jetzt wohne ich in Herrsching am Ammersee. Ja, ich wohne, „wo andere Leute Urlaub machen“. Das war ein Wunsch gewesen seit einigen Urlauben als Kind. Entsprechend glücklich war ich, als ich mich hier ansiedeln konnte.
RD: Hat sich Ihre Liebe zu Hunden vererbt?
OG: Nein. Keines meiner beiden Kinder hat einen Hund. Dagegen scheinen in den beiden jüngsten Enkeln „Hundemenschen“ heranzuwachsen.
RD: Wie kamen Sie zum Schreiben?
OG: Ich wollte immer schon schreiben. Und nach der notwendigen Sachlichkeit in der Tagesarbeit bei Gericht oder in der Verwaltung brauchen viele Juristen (von Goethe bis Eichendorff, Bernhard Schlink und Juli Zeh) einen fantasievolleren Ausgleich. Also keine Gerichtsreportagen, sondern – bei mir – Reiseberichte, Artikel zu gesellschaftlichen Themen und so weiter.
RD: Und wie kamen Sie auf die Idee, ein Hundebuch zu schreiben?
OG: Der erste Anstoß zu meinem Hundebuch kam vom Verlag, wo sich meine Hundeliebe herumgesprochen hatte. Nach anfänglichem Zögern habe ich bald gemerkt, dass ich durch die Arbeit an dem Buch die schöne Zeit mit dem Robin, der bald nach dem Beginn des Schreibens gestorben war, noch einmal erleben konnte.
„Robin Hund“ ist einer von vier spannenden, unterhaltsamen und berührenden Titeln aus unserer Buchreihe „Reader’s Digest Auswahlbücher“.
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